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Die „Taco Methode“: Planfilme in der ganz normalen Dose entwickeln

Wer einmal den Schritt vom Mittelformat zum Großformat gegangen ist, wird auch irgendwann mit der Frage konfrontiert werden: Wie entwickele ich die Planfilme eigentlich am besten?

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Inhaltsverzeichnis

Man kann seine Planfilme natürlich in der Schale entwickeln. Oder man besitzt tastächlich eine Entwicklerdose für Planfilm. Die Schalenentwicklung ist mir selbst zu sehr meditativ. Und für eine der 4×5-Dosen fehlt mir derzeit das Geld. Doch gibt es eine einfache Methode, die Planfilme (bis 4×5 Inch) einfach in der Dose für Rollfilm zu entwickeln! Die Geschichte nennt sich „Taco Methode“ – Weil die zusammen gerollten Filme dabei aussehen wie eben „Tacos“. Sehen Sie sich das Bild an:

Planfilme in Dose nach Taco Methode

Ich entwickele drei Planfilme einfach in einer Jobo-Dose, in welcher normalerweise zwei Spulen für Kleinbild übereinander Platz finden (oder eine für einen 120er Rollfilm). Die Planfilme werden je mit einem Gummi wie ein Taco zusammen gehalten und zwar mit der Schichtseite nach Innen. So kann es nicht zu Beschädigungen kommen und die Chemie kann auf die gesamte Schicht einwirken.

Folgendes ist bei der Taco-Methode zu beachten:

Praxistipps

Fazit

Ich entwickele nur selten Planfilme, da ich zumeist mit dem Mittelformat und Kleinbild arbeite. Die simple „Taco-Methode“ reicht mir persönlich aus, um meine wenigen Planfilme korrekt zu entwickeln. So muss ich mir nicht noch eine weitere Entwicklerdose anschaffen sondern kann einfach mit meiner Mittelformat-Dose weiter arbeiten.

Haben Sie schon einmal Ihre Planfilme auf diese Art in der Filmdose für Mittelformat entwickelt?

Artikeldatum: 27.07.2014 / letzte Änderung: 8. Oktober 2018

authorHallo. Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der analogen Fotografie und habe mich sehr intensiv mit dem Entwickeln des "feinen" Bildes im eigenen Fotolabor beschäftigt. Sollte dieser Beitrag nützlich gewesen sein, freue ich mich z.B. über ein Freibier: *

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